Tauch- und Kraneinsatz / Foto: Kolli
Einsätze Markantes / Besonderes

05.06.2014: Auto in Donau gestürzt, Lenker bleibt vermisst

Seit den Morgenstunden des 5. Juni 2014 steht auch die Freiw. Feuerwehr Alkoven (Taucher und später auch Kran) nach einem folgenschweren Unfall in Aschach an der Donau im Einsatz. Ein junger Mann stürzte mit seinem Mini in die Donau. Am späten Vormittag konnte schlussendlich das Auto unter schwierigen Bedingungen geortet und geborgen werden. Der Lenker wird weiterhin vermisst.

Der Unfall ereignete sich gegen 06.20 Uhr Uhr auf Eferdinger Seite der Donau. Wie der ORF berichtet, beobachteten Augenzeugen beobachteten, wie der 19-jährige Autofahrer auf Feldkirchen an der Donau (Bezirk Urfahr-Umgebung) mit einem weißen Mini Cooper von der Fahrbahn abkam, über eine Verkehrsinsel fuhr und in die Donau stürzte. Der Wagen trieb sofort ab und wurde ein Stück flussabwärts binnen Sekunden zwischen zwei Schleppkähnen, die dort vor Anker liegen, unter Wasser gezogen. Die Augenzeugen versuchten noch, von einem Kahn aus das Auto mit einem Seil zu fixieren und den Mann zu retten, jedoch vergeblich. Über die Landeswarnzentrale wurden erst die Feuerwehren Aschach an der Donau sowie aufgrund der Lagemeldung auch die Tauchergruppen des Tauchstützpunktes 1 und in weiterer Folge auch 6 alarmiert. Die Suche gestaltete sich anfang schwierig und wurde mit zwei A-Booten durchgeführt.

Ebenso wurde ein Tauchteam dann unter den Kahn geschickt, um diesen zu erkunden. Bei der vorherrschenden Strömung unter dem Schiff zu tauchen ist nicht unbedingt eine einfache Herausforderung. Nachdem die Froschmänner (darunter auch Markus Wieshofer, Markus Reifenmüller und Markus Hammer) beim ersten Gang immer wieder in Richtung Ufer gedrückt worden sind, starteten sie einen zweiten Anlauf und diesen etwas weiter weg vom Ufer: mit Erfolg. Sie fanden in mehreren Metern Tiefen das Auto. Ob sich auch der Lenker darin befand, konnten sie aufgrund der schlechten Sicht nicht beurteilen. Das Kranfahrzeug der FF Alkoven wurde nachbeordert und ein abgestellter Schleppkahn weggefahren. Wiederum hatten Froschmänner den harten Job vor sich, mit Seilen und Anschlagmittel abzutauchen, um den Pkw für die Bergung vorzubereiten. Im Anschluss daran konnte der Pkw schließlich geborgen werden.

Der Lenker befand sich jedoch nicht mehr im Auto. Die Suche nach ihm ist per 13.00 Uhr nochmals angelaufen. Sie musste ergebnislos abgebrochen werden. Der Lenker bleibt vorläufig vermisst.

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