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28.09.2022: Aufwendiger Einsatz bei brennender Getreidetrockenanlage auf Bauernhof in Großhart

Einen aufwändigen Feuerwehreinsatz hatte am Vormittag des 28. September 2022 der Brand einer direkt neben einer landwirtschaftlichen Halle in Großhart (Gemeinde Alkoven) platzierten Getreidetrocknungsanlage zur Folge. Das Trockengut (Sonnenblumenkerne) war dabei in Brand geraten.

Per 09.40 Uhr wurden die beiden Feuerwehren von Alkoven (FF Alkoven, FF Polsing) zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens bzw. einer dort situierten Getreidetrocknungsanlage alarmiert. Eine weiße Rauchentwicklung war bereits vom Feuerwehrhaus sichtbar. Die Feuerwehr Alkoven rückte mit einem Rüst- sowie einem Tanklöschfahrzeug (RLF-A 2000, TLF-A und der Teleskopmastbühne (TB 32) auf den Weg, die Feuerwehr Polsing rückte mit dem Kleinrüstfahrzeug nach (das Polsinger Löschfahrzeug befindet sich derzeit aufgrund der notwendigen Reparaturen von Rostschäden in der Werkstatt).

Rauchentwicklung beim ersten Ausräumen!

Erstes Löschen half

Der betroffene Landwirt hatte nach Ausbruch des Brandes in der Trockenanlage diese abgeschaltet bzw. mit einem Feuerlöscher erste Maßnahmen ergriffen, wodurch vermutlich das Erfassen des Hallendachstuhls vermieden werden konnte.

Öffnen der Anlage

Über die Teleskopmastbühne öffnete ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Alkoven die Anlage am oberen Teil. Ein erstes Ausfördern der Anlage war noch maschinell möglich, brachte jedoch kurzfristig eine starke Rauchentwicklung mit sich, die rasch niedergeschlagen werden konnte.

Temperaturmessungen über die Wärmebildkamera zeigten mit teilweise über 260 °C die heißen Quellen auch im unteren Bereich, so dass der Silobehälter mittels einer speziellen Säge im unteren Bereich geöffnet und die Sonnenblumenkerne ausgeräumt wurden. Dazwischen ergaben sich im Silo immer wieder kleinere Brandherde, die jedoch rasch gelöscht werden konnten.

Ausräumen

Da ein weiteres, maschinelles Ausführen der Sonnenblumenkerne nicht weiter möglich war, mussten die Atemschutzträger in die Anlage klettern und dort weiter per Hand die Ausräumarbeiten durchführen. Schlussendlich stellte sich der Einsatzerfolg recht schnell ein und der eigentliche Brandeinsatz konnte nach rund zweieinhalb Stunden erfolgreich beendet werden.

Wasserversorgung

Neben den 6.000 mitgeführten Liter Wassern stand im direkten Bereich des Anwesens ein Unterflurhydrant zur Verfügung. Über diesen führte das Rüstlöschfahrzeug zweimal Nachschub an das Tanklöschfahrzeug heran.

Nach den Aufräumarbeiten war der Einsatz schlussendlich kurz vor 13 Uhr beendet.

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