Feuerwehrjugend

24-Stunden-Intensiv-Seminar für die Feuerwehrjugend

Nach einer mehrjährigen Pause war es für die Mitglieder der Feuerwehrjugend nun 2019 endlich einmal wieder soweit: Ein 24-stündiges Intensiv-Seminar stand auf der Tagesordnung, das dem Nachwuchs geballtes Feuerwehr-, Freizeit- und Selbstverantwortungsprogramm bieten sollte.

Losgegangen ist es am Freitag, dem 30. August 2019, um 13.00 Uhr im Feuerwehrhaus Alkoven. Für die bevorstehenden 24-Stunden wurde ein “diensthabender Offizier” und “Einsatzleiter” bestellt und zu diesem Zweck auch mit einem Personenrufempfänger ausgestattet. Ebenso waren die Jungs auf Selbstverpflegung angewiesen und bereiteten beispielsweise die Schnitzel samt Paniere für Samstag in Eigenregie vor. Sollte Unterstützung erforderlich gewesen sein, wurde diese natürlich von einem der begleitenden Erwachsenen geleistet.

Erster Einsatz auf der Donau

Was wäre ein Seminar dieser Art, würde sich nicht – wie im realen Leben – auch ein Einsatz dazwischen mischen?! So ging gegen 14.15 Uhr die Meldung über ein manövrierunfähiges Boot auf der Donau ein. So ging es mit dem Arbeitsboot zur Donau, wo ein Feuerwehrmann im Rettungsboot das havarierte Wasserfahrzeug simulierte. Mit Unterstützung von erwachsenen Feuerwehrleuten wurde das Boot seitlich an das Arbeitsboot angehängt und abgeschleppt. Danach ging es nach Aschach an der Donau zwecks Ausfassen und Konsumieren eines Eises. Das Zubereiten von Bratwürsteln als Abendessen wurde wiederum in Eigenregie durchgeführt.

Holzstapelbrand bei der Plettenhütte

Das abgelegene Gelände der Plättenhütte bot gute Bedingungen für einen “Holzstapelbrand”. Zu diesem Zweck wurden zuvor in Brandtassen einige Holzobstkisterl in Brand gesetzt. Die jungen Feuerwehrleute hatten einen Löschangriff vorzubereiten und durchzuführen.
Mit dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus sowie Gesellschaftsspielen ließ man sodann den Abend ausklingen.

Personensuche am Morgen

Der Morgen startete recht früh mit einer Personensuche im Gebiet der Gemeindeschottergrube nahe der Donau. Drei Feuerwehrkollegen hatten sich zu diesem Zweck in den Büschen versteckt und waren durch die jungen Feuerleute zu suchen.
Nach erfolgreicher Arbeit konnte man sich im Feuerwehrhaus frisch machen und anhand eines Frühstücks entsprechend stärken.

Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen

Kurz nach 9 Uhr morgens schlussendlich die nächste Alarmmeldung: “Verkehrsunfall, Personen eingeklemmt”. Gemeinsam mit dem Samariterbund Alkoven (hier nahmen vier Erwachsene und vier Nachwuchsanitäter teil) wurde hier die Unfallrettung trainiert und zwei “eingeklemmte” Personen befreit. Zu diesem Zweck durfte man mit Unterstützung aktiver Kollegen mit dem Bergegerät zwei Türen entfernen.
Wiederum wurde im Feuerwehrhaus die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und das Mittagessen in Eigenregie vorbereitet – und konsumiert.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an den Samariterbund Alkoven für die Unterstützung und die Teilnahme beim Unfallszenario!

Resümee

Am Samstag um 13.00 Uhr fand das Intensiv-Seminar 2019 sein Ende. Reich gespickt mit neuen Eindrücken und Erfahrungen ging es für die teilnehmenden Mitglieder der Feuerwehrjugend Alkoven wieder nach Hause.

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