Feuerwehren in Alkoven

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16.01.2026: Schwerer Forstunfall im unwegsamen Gelände als Schulungsthema in Alkoven

Im Zeichen der Folgen eines schweren Forstunfalles stand der Ausbildungsabend bei der Feuerwehr Alkoven am 15. Jänner 2026 im Augebiet in Gstocket.

Sicheres und effektives Arbeiten stand beim Schulungsabend der Feuerwehr Alkoven am Abend des 15. Jännner 2026 am Plan. Um den Fokkus genau auf diese Themen zu legen und nicht zeitkritisches Arbeiten in den Vordergrund zu drängen, wurden die 20 Schulungsteilnehmer im Vorfeld darüber informiert, dass es sich um Berge- und nicht um Rettungsarbeiten handeln würde (also Totbergungen).

In den Wald hinein

Als Ausgangslage diente die Alarmierung zu einem schweren Forstunfall in Gstocket, wo das Gasthaus Gelsendiele als erstes Treffpunkt fixiert worden ist. Von dort aus ging es den Beschreibungen des Anrufenden zufolge über verschneite Schotterstraßen ins Waldgebiet bis zum nächsten Sammelpunkt, ab diesen sich vorerst nur mehr das Rüstlöschfahrzeug weiter bewegte.

Traktor steckt am Weg zur Erkundung

In einer Lichtung stieß man dann auf den Anrufenden, mit dem man bereits per Mobiltelefon Kontakt hatte und der Einsatzleiter sich auch über dessen Akkustand informierte, um weitere Informationen sicherstellen zu können. Der Anrufer teilte mit, dass er auch im Wald gearbeitet habe und in der Nähe Motorkettensägengeräusche wahrgenommen hatte.

Nach einem Krachen hörte der diese über längere Zeit nur mehr im Stand laufen. Er machte sich mit seinem Traktor auf in die entsprechende Richtung, blieb dann jedoch in einem Graben stecken (dies sollte in weiterer Folge als Zusatzaufgabe für die Schulungsteilnehmer gelten).

Zwei Personen unter Bäumen

Der Mann gab dem Einsatzleiter die Richtung bekannt, aus der er die Geräusche hörte. So konnte rasch das eigentliche Übungsszenario gefunden werden, dass lediglich zu Fuß erreichbar war. Dort fand man zwei am Boden liegende Bäume sowie zwei (durch vom Gewicht her lebensechte Puppen dargestellte) Opfer, die keine Lebenszeichen mehr aufwiesen.

Transport per Pickup

Der Pickup konnte sich einmal mehr für den Mannschafts- und Materialtransport beweisen. Sowohl Mannschaft als auch die erforderliche Gerätschaft (Beleuchtung, Kettensäge, Hebekissenset) wurden damit zur Unfallstelle transportiert. Ein zweiter Teil der Mannschaft hatte das Material für die Traktorbergung manuell zu tragen und führte die Bergung per Greifzug durch.

Hebekissen- und Motorsägenarbeit

Für die Bergungen der beiden „Erschlagenen“ wurden unter den Bäumen untergebaut bzw. in weiterer Folge per Hebekissen angehoben. Teilweise war auch der Einsatz der Motorkettensäge erforderlich, wo zudem auch ein Augenmerk auf die mögliche Lageveränderung beim Schneiden des Bäume gelegt worden ist.

Einführung Kettensägenarbeit

Im Zuge der Übungsvorbereitung wurde einer der Bäume auch mehrfach markiert, um dort die vorgesehenen Schnitte zu kennzeichnen. An diesen Stellen konnten Motorsägen-Neulinge unter fachlich versierter Anleitung ihrer ersten Schneidearbeiten vornehmen.

Mit 21.15 Uhr waren alle Teilnehmer wieder im Feuerwehrhaus und die Geräte versorgt, der – ebenso notwendige – Kameradschafts- und Kommunikationsteil durfte folgen.

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