Feuerwehr zum Anfassen: 22 Kinder beim Ferienprogramm 2026 der Feuerwehr Alkoven
Einen abwechslungsreichen und spannenden Vormittag bei der Feuerwehr erlebten am Samstag, dem 29. August 2026, insgesamt 22 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Im Rahmen des Alkovener Ferienprogramms öffnete die Freiwillige Feuerwehr Alkoven – letztmals im alten Feuerwehrhaus an der B 129 – ihre Türen und bot den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an mehreren Stationen die Möglichkeit, Feuerwehrtechnik kennenzulernen und natürlich auch selbst auszuprobieren.


Nach der Begrüßung wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und durchliefen die verschiedenen vorbereiteten Stationen. Ein besonderes Highlight wartete gleich zu Beginn: Mit der Teleskopmastbühne (TMB) ging es für die Kinder hoch hinaus und Alkoven konnte einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet werden.
Gleich daneben waren beim Kistensteigen Geschicklichkeit, Konzentration und auch ein wenig Mut gefragt. Unterstützt wurde diese Station durch das neue Wechselladefahrzeug (WLF) mit seinem Kran. So konnten sich die entsprechend gesicherten Kinder Kiste für Kiste möglichst weit nach oben arbeiten.

Natürlich durfte auch eine Fahrt mit einem Feuerwehrfahrzeug nicht fehlen. Bei einer Rundfahrt mit dem neuen Tanklöschfahrzeug (TLF) durch das Gemeindegebiet konnten die Kinder Feuerwehrluft schnuppern und das neue Einsatzfahrzeug aus nächster Nähe kennenlernen. Für entsprechende Abkühlung sorgte das Zielspritzen mit Kübelspritze und Rüstlöschfahrzeug (RLF). Hier konnten die Kinder selbst Hand anlegen und ihre Treffsicherheit mit dem Löschwasser unter Beweis stellen.


Dass sich Feuerwehrgeräte nicht nur im Einsatz, sondern auch für Geschicklichkeitsspiele verwenden lassen, zeigte sich bei einer weiteren Station. Beim Kugellabyrinth musste eine Kugel mit Hilfe von Hebekissen möglichst geschickt durch den vorgegebenen Parcours manövriert werden. Viel Fingerspitzengefühl war auch beim Becherspiel mit dem Akku-Spreizer gefragt. Dabei konnten die Kinder zwei Geräte kennenlernen und selbst bedienen, die im Feuerwehralltag für ganz andere und wesentlich ernstere Aufgaben eingesetzt werden.


Einen weiteren Einblick in die Arbeit der Feuerwehr gab es bei der Vorstellung der Atemschutzausrüstung und Einsatzbekleidung. Dabei erfuhren die Kinder, welche Ausrüstung die Feuerwehrleute bei ihren unterschiedlichen Einsätzen benötigen und was ein komplett ausgerüsteter Atemschutzträger alles mit sich führt.


Zum Abschluss des Stationsbetriebes stand auch die Feuerwehrjugend im Mittelpunkt. Dabei erfuhren die Kinder, was sie bei der Jugendgruppe erwartet und wie sie selbst Teil der Feuerwehr Alkoven werden können.
Nach so viel Action durfte natürlich auch die Stärkung nicht fehlen. Bei Bratwürsteln mit Sauerkraut und Brot fand das Ferienprogramm im Feuerwehrhaus seinen gemütlichen Ausklang.


Eine besondere Herausforderung stellte die Veranstaltung in diesem Jahr auch für die Feuerwehr selbst dar: Parallel zum Ferienprogramm läuft der Umzug in das neue Feuerwehrhaus. Entsprechend gefordert waren die Mitglieder an diesem Wochenende nicht nur bei der Betreuung der 22 Kinder, sondern gleichzeitig auch bei den umfangreichen Arbeiten rund um die Übersiedlung. Umso erfreulicher war es, dass trotz dieser außergewöhnlichen Situation wieder ein umfangreiches Ferienprogramm auf die Beine gestellt werden konnte.

Und dass die Feuerwehr trotz Ferienprogramm und Umzugsarbeiten jederzeit einsatzbereit bleiben muss, zeigte sich zum Ende des Vormittags noch ganz praktisch: Während des Abschlusses erfolgte die Alarmierung zu einem Sturmschaden in Gstocket. Die Kinder konnten damit unmittelbar miterleben, wie aus dem geplanten Ferienprogramm plötzlich Feuerwehralltag wurde, die Einsatzkräfte das Fahrzeug besetzten und zum Einsatz ausrückten – ein ungeplanter, aber durchaus passender Abschluss eines Vormittags ganz im Zeichen der Feuerwehr.
Die Freiwillige Feuerwehr Alkoven bedankt sich bei den 22 Kindern für ihre begeisterte Teilnahme sowie bei allen Feuerwehrmitgliedern und Helfern, die trotz des parallel laufenden Umzuges in das neue Feuerwehrhaus bei der Vorbereitung und Durchführung der einzelnen Stationen mitgewirkt und damit für einen abwechslungsreichen und gelungenen Vormittag gesorgt haben.
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