Feuerwehrhaus_neu InfoScreen News-Mix

06.12.2022 – Architektenbesprechung → “strenge Sitten in Oberösterreich”

Am 6. Dezember 2022 stand der nächste Termin in Sachen Neubau Feuerwehrhaus Alkoven am Programm. Die im letzten Schritt ausgewählten 12 Architekten waren in Alkoven zu Gast.

Anlass dazu war es, sich über die Vorstellungen der Feuerwehr über das Bauvorhaben neben dem neuen Bauhof zu informieren. Aus diesen Erkenntnissen werden dann bis Ende Februar die Modelle und ersten Pläne erstellt und daraus die Sieger ermittelt.

Rittern um jeden Quadratmeter

Nicht aus Oberösterreich stammende Architekten mussten feststellen, dass die Oberösterreicher in der Causa Feuerwehrhausbau eine recht strenge Schiene fahren. Während in anderen Bundesländern eine bestimmte Summe zum Neubau seitens des Landes beigesteuert wird und der Bau je nach Finanzpotenz der Gemeinde noch recht viel Freiraum lässt, wird aufgrund der Kostendämpfungsbestrebungen der IKD (Direktion Inneres und Kommunales – Land Oberösterreich) ordentlich auf jeden Quadratmeter mit dem Sparstift gewedelt → das Land Oberösterreich übernimmt aufgrund der bestehenden Situation in Alkoven eine Förderquote von 62 % der Baukosten. Aufgrund der Quadratmetervorgaben bleibt ein nur recht schmaler Grat an Spielraum. Ein Anteil “Kunst am Bau” ist jedoch vorgeschrieben.

Bau für Jahrzehnte

Nicht immer ganz einfach, will man ein Projekt für die nächsten Jahrzehnte bauen – siehe Kindergarten Straßham, der aufgrund der Vorgaben nach nicht einmal fünf Jahren zu klein geworden ist. Aber wie auch immer. Man ist zuversichtlich, dass es gelingen wird, einen modernen und vor allem aber zweckdienlichen und praktikablen Bau für die nächsten Jahrzehnte auf die Füße stellen wird können, der auch noch eine problemlos Erweiterungsmöglichkeit bieten soll.

Abwarten bis Ende Februar 2023

Nun heißt es abwarten bis Ende Februar 2023. Dann steht die Siegerehrung der Einreichungen am Programm und man wird wissen, wie das Feuerwehrhaus aussehen wird und welcher Architekt das Rennen macht. Letzterer hat in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in weiterer Folge nochmals sechs Monate Zeit für den Einreichplan mit allen Details.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert