12.01.2026: Am Finger eines 10-Jährigen klemmender Ring wird zur Herausforderung
Doch zu einer Herausforderung wurde am Vormittag des 12. Jänner 2026 ein Problem eines Buben. Ein junger Mann hatte sich am Vortag einen Ring auf den Finger gesteckt, der sich dann als zu klein herausgestellt hat, ihn selber wieder zu entfernen.
Am Vormittag des 12. Jänner 2026 stellte ein ungewöhnlicher Einsatz die Feuerwehr vor eine besondere Herausforderung. Ein 10-Jähriger hatte sich bereits am Vortag einen Ring auf den Finger gesteckt, der sich im Nachhinein als zu klein erwies und nicht mehr eigenständig entfernt werden konnte. Infolge dessen schwoll der Finger zunehmend an. Nach telefonischer Vorankündigung erschien der Bub gemeinsam mit seiner Mutter bei der Feuerwehr. Mehrere bereits unternommene Versuche, den Ring zu entfernen – darunter auch bekannte Methoden wie die Faden-Technik – waren erfolglos geblieben.
Auch die Feuerwehr konnte den Ring trotz verschiedener Ansätze nicht vom inzwischen stark geschwollenen Finger lösen. Der zusätzlich hinzugezogene Rettungsdienst blieb ebenfalls ohne Erfolg. Da es sich um einen eher seltenen Hilfeleistungseinsatz handelte, verfügt die Feuerwehr derzeit noch nicht über das notwendige Spezialwerkzeug für solche Fälle. Der erste Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr Alkoven, der zugleich Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Linz ist, bot schließlich an, das Spezialwerkzeug der Berufsfeuerwehr Linz zur Verfügung zu stellen. Mutter und Sohn nahmen dieses Angebot dankend an.
In Linz blieb letztlich keine andere Möglichkeit, als den Ring fachgerecht abzuschneiden bzw. aufzufräsen. Der Ring ist zwar nun Geschichte – das Problem jedoch ebenso.
