Jahresbericht 2012
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2012 war zahlentechnisch das ruhigste seit 15 Jahren! Erstmals blieb die Gesamtanzahl der Einsätze unter 200. Dies beruhte jedoch primär auf den Wegfall von zahlreichen Wespeneinsätzen (an die minus 40 gegenüber 2011) oder auch weitaus weniger Nutzwasserversorgungen (auch an die minus 20). Interessant wiederum war die breite Palette an Aufgaben, die auf die Feuerwehr gewartet haben. Ob es der Standard-Verkehrsunfall war oder der klassische Zimmerbrand, eine schwierige Fahrzeugbergung mit dem Kran oder ein Auto in der Donau, ob die schwierige Bergung einer verschütteten Person oder die Bergung eines Suizid-Opfers von einer Brücke. Oder ob es nur ein Einsatz zum Schmunzeln war, als sich die gefährliche Schlange als ein bereits von Maden wiederbelebter Kadaver herausgestellt hat.

Vier Totenbergungen, zwei Personenbefreiungen

In vier Fällen mussten im abgelaufenen Jahr tote Menschen geborgen werden: Einmal der dramatische Verschütteten-Einsatz in Hartheim, einmal die Bergung eines jungen Mannes aus der Donau, ein Suizid bei der Aschachbrücke in Gstocket sowie eine Totenbergung im Zuge eines Einsatzes der Tauchgruppe.
In zwei Fällen konnten durch den Einsatz der Feuerwehr jeweils eine Person aus einer Notlage befreit werden: In beiden Fällen wurden die Einsatzkräfte hierbei zu Türöffnungen gerufen, welche anhand des Materials des Türöffnungskoffers reibungslos abgearbeitet werden konnten.

Lastfahrzeug ersetzt

Abgearbeitet wurde auch die Ersatzbeschaffung des 16 Jahre alten Pickups. Offene Punkte sind nun die baldige Ersatzbeschaffung des Rüstlöschfahrzeuges (Baujahr 1987) und das Dranbleiben am neuen Feuerwehrhaus, für das beim neuen Bauhof bereits das Grundstück angekauft werden konnte. Die Verteilung der Gerätschaften in drei bzw. vier verschiedene Gebäude sowie die Höhe der neuen Einsatzfahrzeuge sind hier Punkte, die das Thema Hausbau nicht in Vergessenheit geraten lassen sollen.

Sechs Leute ein Jahr

Betrachtet man den (ungefähren) Zeitaufwand, den die Mitglieder der Wehr in den letzten 12 Monaten aufgebrachten haben und rechnet dies rein theoretisch in Mitarbeiterstunden um, so wären für diesen Job „6,2 Personen“ ein Jahr lang beschäftigt, ohne dabei Dinge wie Urlaub, Bereitschaften oder Krankenstände mit einzukalkulieren. Leider werden oftmals nur die im Verhältnis geringen Material- und Fahrzeugkosten gesehen. Dass die Freiwilligen Tausende Stunden arbeiten, ohne einen Euro dafür zu erhalten, wird meist vergessen oder als Selbstverständlichkeit hingenommen. Die politischen Diskussionen im Jahr 2012 haben das ja mehr als nur traurig unter Beweis gestellt.

Danke!

Abschließend ein Dank für das Verständnis in der Gemeinde, in der Bevölkerung sowie auch in den Betrieben. Gerade letztere unterstützten zum Jahresende die Alkovener Wehr mit für den Einsatzdienst sehr nützlichen Ausrüstungsgegenständen, die wiederum allen Betroffenen zugute kommen werden. Der Dank gilt selbstverständlich auch für alle, die unser Einsatzpersonal für die erforderlichen Alarm-Hilfeleistungen von der Arbeit freistellen.

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