01.03.2018: Feuerwehr übt Rettung von ins Eis eingebrochener Person

Wenngleich im Einsatzfall jeder Handgriff sitzen sollte, haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht allzu oft die Gelegenheit, die Rettungsaktion einer im Eis eingebrochenen Person zu beüben. Die tiefen Temperaturen eröffneten am Abend des 1. März 2018 den zwei Dutzend Teilnehmern am Übungsabend der Freiw. Feuerwehr Alkoven dann jedoch diese Möglichkeit. Gewässer, die bei entsprechender Witterung von vielen Wintersportlern genutzt werden, gibt’s im Gemeindegebiet ja mehrere.
Die sogenannte Gemeindeschottergrube nahe der Donau in Gstocket war am Übungstag bereits soweit zugefroren, dass eine Eisschicht vorhanden war, die man – zumindest gesichert – betreten konnte (ein Betreten durch Zivilpersonen ist jedoch nicht zu empfehlen!).

Eisretter und andere Methoden

In erster Linie kommt bei der Feuerwehr Alkoven im entsprechenden Alarmfall ein Eisretter zur Anwendung. Simpel gesagt handelt es sich hierbei um eine spezielle Luftmatratze, mit der sich ein Feuerwehrmann (gesichert per Seil sind in diesem Fall sowohl der Eisretter als auch der Feuerwehrmann) der im Eis eingebrochenen Person nähert. Während er auf sicherem Eis den Retter noch vor sich herschieben kann, legt er sich in der Gefahrenzone auf den Retter und schiebt sich mit kleinen Haken, die er mit beiden Händen ins Eis hämmert, bis zur Bruchzone. Dort zieht er die Person an sich und wird von am Ufer stehenden Kräften über die Seilsicherung wieder an Land gezogen. Genau diese Abläufe wurden mehrfach durchgeführt. Als „Einbruchsopfer“ stellten sich zwei Taucher der Feuerwehr Alkoven im entsprechenden Anzug zur Verfügung.
Alternativ zur Eisrettermethode wurden im Zuge des rund eineinhalbstündigen Ausbildungsprogramms auch noch das Vorgehen mit zwei Steckleiternteilen bzw. einem Spineboard getestet.

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