10.06.2016: Höhenretter üben auf Turmdrehkran in Hartheim

Bei einer Stellprobe mittels TMB Wochen zuvor, wurde bereits festgestellt, dass die Kabine des Kranes mittels TMB aufgrund der Höhe bzw. Aufstellfläche nicht erreicht werden kann. Laut Ausrückeordnung wurde das Übungsobjekt trotzdem mittels LAST und TMB angefahren, um sämtliches Equipment (z.B. Korbschleiftrage ist auf der TMB verladen) vor Ort zu haben.

Nach dem Erkunden des Einsatzleiters und Ausrüsten der Höhenretter, wurde der Baukran mittels vorhandener Aufstiegsleiter bestiegen. Die medizinische Versorgung und Betreuung des Kranführers wurde bei dieser Übung nicht berücksichtigt, es wurde der Wert auf das sichere und koordinierte Arbeiten der Höhenretter gelegt. Nach dem Anlegen einer Rettungswindel beim Kranführer und dem Aufbau zweier unabhängigen Stände, wurde der Verletzte aus der Kabine nach oben gezogen und danach in Begleitung eines Höhenretters außen vom Turmdrehkran abgeseilt. Im Ernstfall würde der Verletzte nach diesem Schritt an die Rettung übergeben werden und der Einsatz für die Höhenretter wäre beendet.

Um das Übungsobjekt jedoch vielseitig auszunützen, wurde noch ein gesicherter Vorstieg am Kranausleger vorgenommen, um sich danach von dort aktiv abzuseilen.

Bei herrlichem Wetter war dies eine sehr lehrreiche Übung für die Höhenrettergruppe, welche sich auch auf diesem Wege bei der Baufirma recht herzlich bedanken möchte!

 

Besetztes Vogelnest entdeckt

Am ersten Plateau vom Turmdrehkran wurde ein Vogelnest mit vier jungen Vögeln entdeckt. Der Bereich wurde, soweit es das Übungsszenario zuließ, von den Höhenrettern gemieden, um nicht zu viel Stress für die jungen Tiere zu erzeugen.

 

Fotos Übung Turmdrehkran

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