Auch 2015 wieder an Heißausbildung in Amstetten teilgenommen

Am Samstag, dem 1. August 2015, fuhren zum zweiten Mal drei Mitglieder der Feuerwehr Alkoven nach Amstetten, um an der Heißausbildung in der WGA (Wärmegewöhnungsanlage) des Vereines ready4fire teilzunehmen. Eine WGA kann mit festen Stoffen (zB Holz) sowie auch mit Gas befeuert werden und dient dazu, Atemschutzgeräteträger auf den reellen Brandeinsatz im Innenangriff vorzubereiten.

Um 9 Uhr erfolgte im Feuerwehrhaus Amstetten die Begrüßung der 23 Teilnehmer (7 Feuerwehren) aus 2 Bundesländern durch einen Trainer. Danach gab es eine Stunde Theorie, die das Ziel hatte, das Gelernte aus dem Atemschutzlehrgang zu wiederholen und alle Teilnehmer auf einen gleichen Wissensstand zu bringen. Die Theorie wurde mit einer halbstündigen Sicherheitseinweisung abgeschlossen. Danach wurden die Teilnehmer auf zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus und begann in Trupps à 3 Mann in Begleitung eines Trainers mit dem sogenannten Gewöhnungsdurchgang in der WGA, welche aus vier miteinander verbunden Schiffscontainern besteht.

Im ersten Teil der Anlage befindet sich ein äußerst anspruchsvoller Hindernisparcours mit Null-Sicht-Bedingungen, in dem es darum geht, eine Stresssituation und hohe körperliche Belastung für den Atemschutztrupp zu erzeugen. Weiters wurde in Abschnitt 2 und 3 eine kleine Wohnung nachgebaut, in der eine Person gerettet werden sollte. Das Herzstück der WGA ist der neue Container 4, der sogenannte Brandraum. Hier befindet sich eine offene Brandstelle, die mit Holz befeuert wird und die gesamte Anlage mit Rauch und Hitze versorgt. An dieser Station geht es nur darum, den Teilnehmern zu zeigen, wie stark die Wärmestrahlung sein kann bzw. welche Auswirkungen die verschiedenen Löschtechniken haben. Die zweite Gruppe absolvierte währenddessen mit Trainern ein Hohlstrahlrohrtraining, in dem gezeigt wurde, wie man es richtig und schnell einsetzt, vorhandene Rauchgase kühlt und auf ihre Temperatur überprüft.

Den Abschluss des Tages stellte der zweite Durchgang dar, bei dem unter erschwerten Bedingungen mehrere Personenrettungen sowie die Brandbekämpfung mit dem Hohlstrahlrohr vorzunehmen war. Durch die hohen Temperaturen war ein Aufrechtstehen fast nicht möglich und das sparsame Einsetzen des mitgeführten Wasser war oberstes Gebot, da der sich ansonsten zu viel bildende Wasserdampf das Vorrücken zusätzlich erschwerte. Die Kameraden Stefan Holzbauer, Christian Lindorfer und Gerhard Mühlbauer (er verfasste auch diesen Artikel) bedanken sich nochmals beim gesamten ready4fire-Team für die gute Zusammenarbeit und der Durchführung des sehr lehrreichen Tages.

Hier der Bericht von der 1. Teilnahme im letzten Jahr.

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