03.07.2015: Wenn der Feuerwehrkommandant 40 wird ...

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Alkoven sind nicht nur im Falle eines Einsatzes zur Stelle. Genauso angepackt wird, wenn es um den Team- und Kameradschaftsgeist in der Feuerwehr geht. So wie zuletzt am Freitagabend, dem 3. Juli 2015. Feuerwehrkommandant Markus Wieshofer lud an diesem Abend nicht nur seine Feuerwehr, sondern auch Freunde und Wegbegleiter ins Feuerwehrhaus ein, um mit ihm das 39. Lebensjahr gemütlich zu verdrängen und um Mitternacht in den 40er zu starten.
Gut vorbereitet startete das Event schlussendlich am Abend, auch eine mit einer Plane ausgestattete Lkw-Mulde stand mit 10.000 Liter Wasser bereit, um während der Veranstaltung Abkühlung zu finden. Aber nicht nur dafür, Wieshofer ist bereits lange Jahre aktiver Feuerwehrtaucher, so dass auch dieses Behältnis durchaus noch seinen Zweck erfüllen sollte.

Ohne Fleiß kein Preis

Dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt, gilt bei der Feuerwehr Alkoven schon lange. Ein Geschenk wird nicht einfach so überreicht. Dieses möge sich verdient werden – und das galt nun genauso für Wieshofer, keine Rolle, ob er nun Chef der Feuerwehr ist, oder nicht. An diesem Abend war er nicht Befehlsausgeber, sondern wieder Feuerwehrmann, der selbst auch arbeiten muss.
Zu diesem Zweck wurde ein Hindernisparcours aufgebaut. Diesen galt es dreimal zu bewältigen – schlussendlich wollten auch die Gäste Wieshofer werken sehen. Als „Fahrzeug“ zum Einsatzort standen ein kleines Fahrrad, ein Mini-Bobbycar sowie ein Pedalo. Dreimal musste in der Folge ein in einer Brandtasse entzündetes Feuer mit dem korrekten Löschmittel abgelöscht werden (ein Flüssigkeitsbrand, ein Feststoffbrand sowie brennende Elektroteile). Ein nicht einfaches Unterfangen – vor allem die Anfahrt – aber Wieshofer wurde den Flammen immer erfolgreich Herr.
Im Anschluss daran wurde der fast 40-jährige Feuerwehrkommandant auf die Segnung des neuen Rüstlöschfahrzeugs 2016 vorbereitet. Gestellte Fragen über das neue Fahrzeug konnte er zwar leider nicht ganz richtig beantworten, aber aufgrund seines Geburtstages nahm man ihm das nicht übel. Segnen durfte er es dennoch.
Dann schlussendlich hob sich das nachgebaute Feuerwehrauto im Nebel – und zum Vorschein kam eine nagelneue Vespa PX 150.
Um Mitternacht schlussendlich musste der frische 40er schlussendlich mit all seinen Tauchkameraden noch ein Bad in der Lkw-Mulde nehmen und durfte dabei ein kleines Feuerwerk genießen.

 

Fotos (auszugsweise)


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