04.04.2015: Abschlussprüfung für Atemschutzträgernachwuchs

Am 4. April 2015 war es soweit. Wie bereits berichtet, wurden für den Pflichtbereich Alkoven in Absprache mit dem Bezirks-Feuerwehrkommando Eferding in Eigenregie von den beiden Feuerwehren Alkoven und Polsing an die 10 Atemschutzträger ausgebildet. Nun war der Tag der Abschlussprüfung gekommen. Seitens des Bezirks-Feuerwehrkommandos Eferding war Hauptamtswalter Markus Reifenmüller als Prüfer in Alkoven zu Gast.

Theorieprüfung

Gestartet wurde mit einem Theorieteil im Feuerwehrhaus. In Anwesenheit des jeweiligen Kommandanten wurden die Teilnehmer in ihrem theoretischen Wissen geprüft. Dabei stand nicht nur Wissen über die Atemschutztheorie oder auch Wichtiges über die Geräte am Prüfprogramm, sondern auch einige taktische Belange, die man auch als Anfänger schon wissen soll und muss.

Geräteprüfung

Weiter ging es dann in der Fahrzeughalle, um das Wissen am Gerät selbst abzuprüfen bzw. die Geräte für den bevorstehenden Übungseinsatz vorzubereiten. Auch hier wurde von allen Neulingen das Wesentliche abgefragt, dass jeder Atemschutzträger für den Einsatz wissen muss.

Übung im Heizwerk

Während – wie berichtet – zuvor immer im Feuerwehrhaus geübt und ausgebildet worden ist, stand für den einsatznahen Atemschutzgang das Biomasseheizwerk in Hartheim zur Verfügung, welches natürlich auch verraucht worden ist. Drei Trupps konnten mit den Atemschutzanwärtern gestellt werden. Sie hatten nicht nur den „Brandherd“ zu lokalisieren, sondern auch zwei Verletzte zu suchen und zu retten. Ebenso wurden sie mit dem Szenario konfrontiert, dass einer aus dem Trupp plötzlich zusammenbricht und sich nicht mehr bewegt.  Nach rund 45 Minuten war der Praxisteil beendet und stellte doch eine ungewohnte Herausforderung dar. „Es ist nicht unbedingt einfach, sich wo zu orientieren, wo man noch nie gewesen ist und das auch noch bei völliger Verqualmung der Räumlichkeiten“, so einer der Prüflinge nach seinem Gang.

Weitere Theorieprüfung

Zurück im Feuerwehrhaus galt es wie nach einem echten Einsatz, die Atemschutzgeräte wieder für den nächsten Einsatz vorzubereiten und die Pressluftflaschen neu zu füllen. Dabei wurde weiteres Theoriewissen abgefragt. Die Prüfung haben alle Teilnehmer bestanden. Sie sind nun bereit für den Realeinsatz und die nächsten Übungen.
Diese Pflichtbereichsinterne und von Markus Hammer geleitete Ausbildung war mit dem Bezirks-Feuerwehrkommando Eferding abgestimmt und wurde aufgrund von 10 Teilnehmern und des großen Andranges beim nächsten Atemschutzlehrgang des Bezirkes auf diese Art und Weise durchgeführt.

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