Tauchdienst

Aber auch mit den im Pflicht- und Einsatzbereich zusammenarbeitenden Tauchgruppen und dem Wasserdienst der eigenen Feuerwehr muss - um den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden - sehr viel an Übungs- und Schulungstätigkeit geleistet werden. Speziell in unseren Gewässern sind die Sicht- und Strömungsbedingungen bei Such- und Bergeeinsätzen sehr schwer zu bewältigen.

Taucher der FF Alkoven

Zum heutigen Tag besteht unsere Tauchgruppe aus fünf aktiven Einsatztauchern, einen organisatorisch Zugeteilten sowie einem aktiven Tauchlehrer (Christian Wieshofer). Diese, sehr anspruchsvolle, Ausbildung zum Feuerwehrtaucher wurde von allen vier Kameraden in der Landes-Feuerwehrschule absolviert. Aber auch mit den im Pflicht- und Einsatzbereich zusammenarbeitenden Tauchgruppen und dem Wasserdienst der eigenen Feuerwehr muss - um den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden - sehr viel an Übungs- und Schulungstätigkeit geleistet werden. Speziell in unseren Gewässern sind die Sicht- und Strömungsbedingungen bei Such- und Bergeeinsätzen sehr schwer zu bewältigen.

Schwierige Bedingungen

Zu den oben genannten Kriterien sind weiters der Einfluss von Kälte bei Einsätzen im Winter und die psychische Belastung bei Personenbergungen für jeden Taucher nur durch 100%ige Vertrautheit mit der Materie zu bewältigen.  Aus diesem Grund muss jeder Feuerwehrtaucher ein jährliches Mindestsoll von 10 Tauchstunden absolvieren. Diese 10 Tauchstunden werden von unseren Tauchern zum Teil beim jährlichen Weiterbildungslager vom Landes-Feuerwehrkommando bzw. bei den vom Stützpunkt abgehaltenen Übungen sowie gruppeninternen Tauchgängen erbracht.

Ausrüstung ist wichtig

Aber nicht nur die ständigen Übungen gewährleisten einen guten Einsatzerfolg. Auch die Ausrüstung ist besonders am Tauchsektor ein sehr wichtiger Bestandteil. Durch die relativ hohen Aufwände im Finanzbereich seitens der Feuerwehr und der Unterstützung durch den Katastrophenhilfsdienst (KHD) sind wir in der glücklichen Lage, über sehr gute und für den Taucher sehr sichere Geräte zu verfügen. So ist es zum Beispiel nur mit Trockentauchanzügen möglich, sich bei Wassertemperaturen um +02°C für längere Zeit im Wasser aufzuhalten und zu arbeiten. Das beste Beispiel dafür war ein Einsatz am 5.1.1997, als in Aschach an der Donau ein Pkw in die Donau stürzte, der Wagen geborgen und der Lenker gesucht werden musste. Letzterer konnte aber erst drei Monate später in Höhe von Alkoven aus der Donau geborgen werden. 
Weiters ist es sehr wichtig, dass die Betreuung der Taucher an der Wasseroberfläche so gut wie möglich funktioniert. In unserem Fall ist uns ein vom KHD speziell für den Tauchstützpunkt angeschafftes Schlauchboot sehr dienlich.

Unterbringung

Die komplette Tauchergruppe wurde – samt Ausrüstung – Anfang 2010 in den freigewordenen, alten Bauhof übersiedelt. Die Platzbedingungen im derzeitigen Feuerwehrhaus wurden bereits mehr als nur zu eng.


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