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Das
abgelaufene Jahr hat uns in Alkoven glücklicherweise vor größeren
Elementarereignissen verschont. Nichts desto trotz leisteten unsere
Kameraden insgesamt 247 Einsätze im Jahr 2009. Eine Zahl, die für
die Alkovener Feuerwehrmänner ein durchschnittliches Einsatzjahr
beziffert. Eine Zahl die jedoch für eine freiwillige Feuerwehr ein
gewaltiges Arbeitspensum bedeutet. Statistisch gesehen rückt die FF
Alkoven somit pro Woche zu 4 – 5 Hilfeleistungen aus.
Und nicht nur die Einsätze, auch die Einsatzvorbereitung und –nachbereitung
werden von unseren Kameraden zu 100% in deren Freizeit geleistet.
Einsätze der besonderen Art bescherte uns die Kulturhauptstadt
„Linz09“,
wo unsere Kameraden der Wasserwehr und der Tauchergruppe zu den
unterschiedlichsten Projekten und Veranstaltungen eingeladen und
engagiert wurden. Dank des guten Ausbildungsstandes und der
perfekten Organisation konnten auch diese teils sehr anspruchsvollen
Aufgaben in der nötigen Professionalität abgewickelt werden.
Der wohl nennenswerteste Einsatz des vergangenen Jahres ist der
Brand im
Prägartnerhof.
Trotz widriger Umstände – „Bausubstanz“ des Objekts, Witterung,
Alarmierung während Wochenarbeitszeit – konnte dieser Brand durch
die gute Ausbildung und das Durchhaltevermögen aller eingesetzten
Kräfte professionell bewältigt werden. Besonders positiv anzumerken
ist die hervorragende Zusammenarbeit und Kommunikation mit allen
eingesetzten Feuerwehren, dem Arbeiter Samariterbund, der Exekutive,
Herrn Ing. Ledebur und den Verantwortlichen des Institut Hartheim
sowie dem Werkstättenleiter Wolfgang Himmelbauer.
Ein besonderer Dank gebührt an dieser Stelle HBI Gerald Ertl und
seinen Kameraden der FF Polsing, die 2009 wieder große
Einsatzbereitschaft und gute Kameradschaft bewiesen haben. Dank der
steten Kommunikation und laufenden Zusammenarbeit herrscht ein sehr
freundschaftliches und partnerschaftliches Klima zwischen unseren
beiden Wehren im Pflichtbereich.
Ein großes Thema im vergangenen Jahr war der
Raum- und
Platzbedarf
unserer Feuerwehr. Es konnte einerseits der Umzug des 2. Zuges in
den ehemaligen Bauhof und die Adaptierung des Einsatzmittel – Lagers
im KHD – Haus abgeschlossen werden. Ein großer Dank an dieser Stelle
an alle Kameraden, die in unzähligen Stunden die nötigen
Umbauarbeiten (z.B.: Tauchernasszelle, Schwerlastregale) erledigten
und so die Abwicklung zu leistbaren Kosten ermöglichten. Zum Anderen
trafen die Gemeindeverantwortlichen eine zukunftsweisende
Entscheidung für unsere Unterkunft.
So wurde noch im September der
Grundsatzbeschluss für den Neubau des Feuerwehrhauses
gefällt und das passende Grundstück dafür angekauft. Somit sind die
Weichen für eine adäquate, moderne Unterbringung unserer Geräte und
Ausrüstung gestellt, wofür ich mich bei allen Verantwortlichen
bedanke! Nicht nur bei dieser Entscheidung, sondern bei allen
relevanten Themen zeigte die Gemeindeführung ein offenes Ohr für
unsere Notwendigkeiten. Danke an dieser Stelle Herrn Bürgermeister
Gabriel Schuhmann, stellvertretend für alle Gemeinderäte und
Mitarbeiter am Gemeindeamt und am Bauhof für die gelebte
Partnerschaft.
Abschließend danke ich meinen Kameraden im Kommando und allen
Funktionären für die tolle Arbeit, die sie das ganze Jahr über
leisten und der Bevölkerung für die großartige Unterstützung, die
uns bei der Haussammlung und unseren Veranstaltungen zuteil wird.
Auf ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2010. Gott zur Ehr – dem
Nächsten zur Wehr.
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