2007 im Kurz-Überblick


2007 im Rückblick  

 

  Von Hermann Kollinger

292 Einsätze: 292 mal wurde nach der Feuerwehr Alkoven gerufen, aufgegliedert in 263 Technische Hilfeleistungen und 29 Brandeinsätze. Insgesamt 1.557 eingesetzte Männer leisteten dabei nicht weniger als 2.145 Einsatzstunden.

Rettungen und Bergungen: Die Einsatzkräfte der FF Alkoven wurden 2007 zwei Mal mit Toten konfrontiert: Eine ertrunkene sowie eine bei einem Verkehrsunfall getötete Person waren zu beklagen. Aber es gibt auch erfreuliche Zahlen: Zwei Menschen konnten durch die Anstrengungen der Einsatzkräfte aus Notlagen befreit werden, nämlich eine verschüttete sowie eine in einem Rohbaukeller schwer verletzte Person. Von einem Baum wurde eine Katze durch den Einsatz der Teleskopmastbühne wieder auf festen Boden gehievt.

„6,3 Mann ein ganzes Jahr“: 13.096 Arbeitsstunden wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt erfasst. Vergleicht man die Gesamtstunden mit einer 40-Stunden-Woche eines Dienstnehmers, so müssten „6,3 Mann“ ein Jahr lang (52 Wochen) arbeiten, um diese Zeit zu erreichen. Darin sind weder Zeiten für Krankheit, Urlaub oder sonstiges eingerechnet. Es ist daher angebracht, dass die Gemeinde Alkoven auch weiterhin bei Personalaufnahmen auf eine aktive Feuerwehrmitgliedschaft Rücksicht nimmt. Gerade jetzt, wo die Anzahl an Gemeindemitarbeitern, die aktiv bei der Feuerwehr tätig sind, wieder um eine zurückgegangen ist. Gerade hier konnten bisher viele wichtige Tätigkeiten werktags bewerkstelligt werden, so dass ein entsprechender Ersatz hier unbedingt wieder erforderlich sein wird!

Freiwillige, unbezahlte Arbeit: Auch wenn die Bevölkerung gelegentlich der Meinung sei, die Feuerwehrleute werden für ihre Arbeit bezahlt, ist dem natürlich nicht so. Unsere Mitglieder stehen auch um zwei Uhr nachts auf, um freiwillig und ohne finanzielles Eigeninteresse zu helfen. Dennoch zeigt die Praxis, dass es unumgänglich ist, medienwirksam auf die Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren hinzuweisen, um auf diese Weise falsche Informationen durch die Bevölkerung zu vermeiden und die oft völlig aus der Luft gegriffenen Argumente von Besserwissern gleich im Vorfeld außer Kraft zu setzen. Nicht selten wird der Verdacht gehegt, die Feuerwehren würden Geld verdienen, das den Gemeinden gehöre. Nach der entsprechenden Aufklärung wird dann ersichtlich, dass sich die Gemeinden durch die Finanzierungen der Feuerwehr selbst oft ein hohes Maß an Geld einsparen.

Danke: Ein Dank gilt allen Betrieben, die unsere Feuerwehrmänner während des Tages für Einsätze freistellen. Ohne dieser Unterstützung wäre vieles nicht mehr möglich!