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Kaum zu
glauben, wiederum ist ein Jahr vorbei. Viel hat sich ereignet. Auch in
unserem Feuerwehrdasein. Manches verändert sich, wie im täglichen
Leben so üblich ist und manches bleibt. Geblieben sind uns die
Arbeiten sowohl im Einsatz- als auch im Übungsdienst, und dafür möchte
ich mich besonders bei meinen Kameraden für die Unterstützung
bedanken.
Kein
Festreichtum:
Gerade im abgelaufenen Jahr feierten wir 125 Jahre Freiw. Feuerwehr
Alkoven. Ein gelungenes Fest mit viel Vorbereitungsarbeit war zu
bewältigen. Jeder einzelne Feuerwehrzugehörige mit Verwandte und
Bekannte stellten sich im Dienste dieses Jubiläums. Der Besuch dieser
Veranstaltung war groß und wir merkten, dass die Feuerwehr einen sehr
großen Stellenwert in unserer Bevölkerung einnimmt. Auch hierfür
möchte mich bei allen in unserer Gemeinde bedanken, die mit uns
gefeiert haben. Wenn auch manche nach dem Fest der Meinung sind, in
unserer Wehr ist der Reichtum ausgebrochen, der irrt. Wir sind froh,
dass wir nichts dazulegen mussten. Unsere Zielrichtung war aber auch
nicht das Geld, sondern die Geschichte um die Freiw. Feuerwehr
Alkoven. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch die großartige
Unterstützung des Musikvereins und des Besitzers und ansässigen
Nachbarn am Veranstaltungsort kennen. Nochmals ein herzliches
Dankeschön dafür.
Kyrill und
Einsatzerfahrungen:
Auch der Sturm Kyrill
brachte nicht nur viele Einsätze mit abgedeckten Dächer und
umgestürzten Bäumen, sondern bescherte uns auch einen verletzten
Feuerwehrkameraden, der „Gott sei Dank“ wiederum genesen ist. Als sehr
positiv haben sich dabei die Teleskopmastbühne und der Kran in unserer
eigenen Gemeinde sowie bei den Nachbargemeinden im Einsatzdienst
herausgestellt. Im heurigen Jahr konnten wir mit der neu in den Dienst
gestellten Wärmebildkamera nicht nur in unserem Pflichtbereich,
sondern auch im gesamten Bezirk bei Einsätzen wertvolle Unterstützung
leisten und damit auch Erfahrungen sammeln. Ins Haus steht uns auch
demnächst der Austausch unserer Motorzille durch das
Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich. Das neue Boot aus Alu wurde
bereits bestellt und sollte voraussichtlich im Jänner/Februar 2008
übergeben werden. Diese Vorgangsweise erscheint wichtig, denn die
Erinnerungen an das Hochwasser 2002 sind noch nicht ganz vom Tisch.
Abschied nach 33
Funktionsjahren:
Dies soll einer meiner letzten Verbesserungen als Feuerwehrkommandant
sein. Ich glaube, dass nach 20 Jahren Feuerwehrkommandant, 5 Jahren
Stellvertreter und 8 Jahren Zugskommandant, die unsere Feuerwehr im
Bereich der Schlagkraft sehr wesentlich und positiv prägten, genug
sind, um aufzuhören. Ich wünsche mir, dass das Geschaffene mit
Vernunft und zukunftsorientiert erhalten werden kann und nicht durch
Übertreibung leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. Ein besonderes
"Dankeschön" meinen Kommandomitgliedern für die Treue und Mitarbeit in
manchen schwierigen Zeiten.
Ich möchte mich bei allen Kameraden für die Hilfsbereitschaft in all
den Jahren meiner Führungsfunktion, die auch ein Stück
Feuerwehrgeschichte geschrieben hat, bedanken. |