Jahresbericht 2007


Vorwort des Kommandanten

Walter Burger,
Kommandant der
Freiw. Feuerwehr
Alkoven.

Kaum zu glauben, wiederum ist ein Jahr vorbei. Viel hat sich ereignet. Auch in unserem Feuerwehrdasein. Manches verändert sich, wie im täglichen Leben so üblich ist und manches bleibt. Geblieben sind uns die Arbeiten sowohl im Einsatz- als auch im Übungsdienst, und dafür möchte ich mich besonders bei meinen Kameraden für die Unterstützung bedanken.

Kein Festreichtum: Gerade im abgelaufenen Jahr feierten wir 125 Jahre Freiw. Feuerwehr Alkoven. Ein gelungenes Fest mit viel Vorbereitungsarbeit war zu bewältigen. Jeder einzelne Feuerwehrzugehörige mit Verwandte und Bekannte stellten sich im Dienste dieses Jubiläums. Der Besuch dieser Veranstaltung war groß und wir merkten, dass die Feuerwehr einen sehr großen Stellenwert in unserer Bevölkerung einnimmt. Auch hierfür möchte mich bei allen in unserer Gemeinde bedanken, die mit uns gefeiert haben. Wenn auch manche nach dem Fest der Meinung sind, in unserer Wehr ist der Reichtum ausgebrochen, der irrt. Wir sind froh, dass wir nichts dazulegen mussten. Unsere Zielrichtung war aber auch nicht das Geld, sondern die Geschichte um die Freiw. Feuerwehr Alkoven. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch die großartige Unterstützung des Musikvereins und des Besitzers und ansässigen Nachbarn am Veranstaltungsort kennen. Nochmals ein herzliches Dankeschön dafür.

Kyrill und Einsatzerfahrungen: Auch der Sturm Kyrill brachte nicht nur viele Einsätze mit abgedeckten Dächer und umgestürzten Bäumen, sondern bescherte uns auch einen verletzten Feuerwehrkameraden, der „Gott sei Dank“ wiederum genesen ist. Als sehr positiv haben sich dabei die Teleskopmastbühne und der Kran in unserer eigenen Gemeinde sowie bei den Nachbargemeinden im Einsatzdienst herausgestellt. Im heurigen Jahr konnten wir mit der neu in den Dienst gestellten Wärmebildkamera nicht nur in unserem Pflichtbereich, sondern auch im gesamten Bezirk bei Einsätzen wertvolle Unterstützung leisten und damit auch Erfahrungen sammeln. Ins Haus steht uns auch demnächst der Austausch unserer Motorzille durch das Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich. Das neue Boot aus Alu wurde bereits bestellt und sollte voraussichtlich im Jänner/Februar 2008 übergeben werden. Diese Vorgangsweise erscheint wichtig, denn die Erinnerungen an das Hochwasser 2002 sind noch nicht ganz vom Tisch.

Abschied nach 33 Funktionsjahren: Dies soll einer meiner letzten Verbesserungen als Feuerwehrkommandant sein. Ich glaube, dass nach 20 Jahren Feuerwehrkommandant, 5 Jahren Stellvertreter und 8 Jahren Zugskommandant, die unsere Feuerwehr im Bereich der Schlagkraft sehr wesentlich und positiv prägten, genug sind, um aufzuhören. Ich wünsche mir, dass das Geschaffene mit Vernunft und zukunftsorientiert erhalten werden kann und nicht durch Übertreibung leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. Ein besonderes "Dankeschön" meinen Kommandomitgliedern für die Treue und Mitarbeit in manchen schwierigen Zeiten.
Ich möchte mich bei allen Kameraden für die Hilfsbereitschaft in all den Jahren meiner Führungsfunktion, die auch ein Stück Feuerwehrgeschichte geschrieben hat, bedanken.