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Ein
besonders schwieriges Jahr 2006 vor allem für mich als Kommandant
und in der Folge auch für die Gemeinde ist zu Ende gegangen. Die
Schneedruckkatastrophe mit Folgekosten, der Unfall mit der
Teleskopmastbühne – Gott sei Dank ohne menschliches Leid – sowie die
Anwaltskosten der Klage im Bezug auf das Ausschreibungsverfahren für
die TMB, zeigten die großen Belastungen. Auch der Verkauf der alten
Drehleiter war nicht so einfach wie viele dachten. Es gab viele
Interessenten, doch in der Realität sah die Kaufabwicklung ganz anders
aus.
Das die Gemeinde Alkoven und dadurch auch die Feuerwehr Alkoven
durch einige Bürgermeister im Bezirk nachweislich benachteiligt
werden, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Nur helfen im Bezirk,
vor allem mit unseren Spezialgeräten dürfen wir dann doch, „Danke“.
Trotz all diesen Schwierigkeiten, werden wir unsere Feuerwehrkameraden
innerhalb und auch außerhalb des Bezirkes bei diversen Hilfeleistungen
nicht im Stich lassen.
Aber nicht nur Negatives gibt es zu berichten, sondern auch viel
Positives, wie zum Beispiel die Unterstützung der Bevölkerung und
der ortsansässigen Firmen. So konnte eine Wärmebildkamera
mit Jahresende in den Dienst gestellt werden. Ein Heugreifer
für den Kran zum Abräumen nach Bränden wurde als Pilotprojekt vom
Landes-Feuerwehrverband verlagert.
Weiters möchte ich die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im
und außerhalb des Bezirkes sehr lobend erwähnen. Das war nie
selbstverständlich, sondern musste erst erarbeitet werden.
Gegenseitiges Akzeptieren, angepasste Hilfe in Gerät und Mannschaft,
nur so kann eine gemeinsame Einsatzbewältigung aussehen.
Auch im abgelaufenen Jahr 2006 freute es mich wieder sehr, dass die
Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Polsing in Bezugnahme auf die
Schneedruckkatastrophe und die diversen Einsätze so gut funktioniert
hat. Zum Abschluss darf ich mich bei allen Kameraden für ihre
Unterstützung und Einsatzbereitschaft sehr herzlich bedanken. |