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Trotz
eines zahlenmäßig weitaus ruhigeren Einsatzjahres waren die
Feuerwehrleute von der Alkovener Wehr 2005 nicht untätig. Auch die
Aufgabenstellungen im Einsatzdienst waren wiederum breit gefächert und
reichten von der Tierrettung bei Hochwasser, über die Befreiung
eingeklemmter Personen und das Retten einer Katze vom Hausdach bis hin
zum Wohnungs- oder auch Wasserfahrzeugbrand. Mehrmals waren die
Problemstellungen auch nicht einfach...
10.225 Arbeitsstunden wurden im abgelaufenen Jahrineinsgesamt
erfasst. Vergleicht man die Gesamtstunden mit einer 40-Stunden-Woche
eines Dienstnehmers, so müssten 5 Mann ein Jahr lang (52 Wochen)
arbeiten, um diese Zeit zu erreichen. Darin sind weder Zeiten für
Krankheit, Urlaub oder sonstiges eingerechnet. Abgesehen davon würde
eine bezahlte Feuerwehr einen Schichtdienst erfordern, der keinesfalls
mit fünf Mann zu bewerkstelligen wäre! Diese Zahlen sollten auch zum
Nachdenken anregen, welche Kosten eine Bezahlung dieser Leistungen
verursachen würde. So manch’ Kritiker würde sich dann vielleicht
seinen Kommentar doch überlegen...
202 Einsätze und neues Fahrzeug: Mit 202 geleisteten Einsätzen
war 2005 zahlenmäßig das ruhigste der letzten 10 Jahre. Dennoch waren
182 Technische Hilfeleistungen sowie 20 Brandeinsätze zu
bewerkstelligen. Dabei wurden von der Mannschaft 1.573 Arbeitsstunden
erbracht. Für die Hilfeleistungen der vielfältigsten Art steht der
Alkovener Wehr seit 10. März 2005 nun auch ein neues Hubrettungsgerät
zur Verfügung. An diesem Tag erfolgte die Auslieferung der neuen
Teleskopmastbühne.
Tierrettung, Menschenbergung: 2005 war im Straßenverkehr
innerhalb des Gemeindegebietes Alkoven ein Menschenleben zu beklagen
(siehe Einsatzbericht Seite 14 und 15). Beim Taucheinsatz nach einem
Badeunfall in Grein konnte ein Mann ebenfalls nur mehr tot geborgen
werden. Im Zuge des Hochwassereinsatzes in Gstocket gelang es, sechs
Tiere zu retten. Ein weiteres war bereits verendet.
Freistellung: Viele kleinere Tätigkeiten sind tagsüber zu
bewerkstelligen, von denen man nicht erwarten kann, dass die Leute
deswegen vom Betrieb gehen oder sich laufend dafür Urlaub nehmen
müssen. Es ist daher als unumgänglich anzusehen, Mitarbeiter im
öffentlichen Dienst - bei gegebener Notwendigkeit - freizustellen.
Viel wichtiger ist jedoch die allgemeine Freistellung bei den
Werktagseinsätzen. Für das entgegengebrachte Verständnis bedankt sich
die Feuerwehr Alkoven!
Jahresbericht zum Download: Der im Zuge der Vollversammlung am
6. Jänner 2006 ausgegebene, insgesamt 39 Seiten fassende Jahresbericht
steht für jeden
Interessenten zum
Download bereit! Der Internetauftritt
der Wehr zählte 2005 übrigens 73.000 Besucher, was gegenüber 2004
einen Anstieg von weiteren 18.000 Sessions bedeutet. |