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2004
stellte eher Durchschnittsanforderungen an die Feuerwehr Alkoven.
Aufgrund der bemühten Vorbereitungen für die Ersatzbeschaffung des
Hubrettungsgerätes kam dies jedoch nicht ungelegen. 244 mal wurde nach
der Feuerwehr Alkoven gerufen, aufgegliedert in 217 Technische
Hilfeleistungen und 27 Brandeinsätze. Letztere waren um 12 mehr als
2003.
Drei Menschen konnten in den abgelaufenen Monaten von den
Einsatzkräften aus verschiedenen Notlagen befreit bzw. gerettet
werden. In allen drei Fällen kam hierbei das hydraulische Bergegerät
zum Einsatz. Zwei Menschen verloren - außerhalb des Gemeindegebietes
von Alkoven - ihr Leben auf der Straße. Sie starben bei einem schweren
Lkw-Unfall bei Waizenkirchen, zu dem die FF Alkoven zur Hilfeleistung
alarmiert worden war..
Rechnet man die erbrachte Stundenleistung im gesamten Feuerwehrbetrieb
auf, kommt bei 10.000 Stunden eine ordentliche Geldsumme zusammen.
Gerade dieses Faktum verschwindet all zu gerne in der Versenkung, wenn
es um finanzielle Mittel für die Feuerwehr geht. Denn der
kostenintensivste Faktor der Feuerwehr, das Personal, kostet sowieso
keinen Cent. Im Vergleich dazu sind die finanziellen Aufwände - beim
natürlich entsprechenden Verständnis für die Budgetsorgen der
Gemeinde(n) - ja auf die Nutzungszeiten gering. Zudem wird zwar in
allen Situationen professionelle Arbeit der Feuerwehrleute erwartet,
dass dazu jedoch auch zeitgemäßes Gerät erforderlich ist - das eben
auch Geld kostet - sollte man dabei auch berücksichtigen.
10.010 Arbeitsstunden wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt erfasst.
Vergleicht man die Gesamtstunden mit einer 40-Stunden-Woche eines
Dienstnehmers, so müssten 5 Mann ein Jahr lang (52 Wochen) arbeiten,
um diese Zeit zu erreichen. Darin sind weder Zeiten für Krankheit,
Urlaub oder sonstiges eingerechnet. Abgesehen davon würde eine
bezahlte Feuerwehr einen Schichtdienst erfordern, der keinesfalls mit
fünf Mann zu bewerkstelligen wäre!
Jahresbericht zum Download: Der im Zuge der Vollversammlung am
6. Jänner 2005 ausgegebene, insgesamt 40 Seiten fassende Jahresbericht
steht für jeden
Interessenten zum
Download bereit! Der Internetauftritt
der Wehr zählte 2004 übrigens 55.000 Besucher. |