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Nach
dem Rekordjahr 2002 mit 569 Einsätzen reiht sich das abgelaufene Jahr
2003 nunmehr mit 348 Hilfeleistungen an die zweite Stelle. War das
Wasser 2002 zu viel, war es 2003 weitaus zu wenig und sorgte für mehr
als 120 Einsätze, die nur die Nutzwasserversorgung betroffen hatte. In
Summe bilanziert sich daraus die zweitstärkste Einsatzbelastung in der
Geschichte der Feuerwehr Alkoven.
Wie aber auch die Jahre zuvor, wartete auf die Einsatzkräfte der Wehr
auch ein höheres Pensum an echten Einsätzen, sei es bei
Verkehrsunfällen, div. Bergungseinsätzen, Bränden, Taucheinsätzen und
vieles mehr. Wohl am besten in Erinnerung bleibt der zwischenzeitlich
zweite Crash in die Stroh-Tankstelle in Straß. Wie bereits 1998
krachte auch am 3. Jänner 2003 ein Pkw in die Zapfsäulen, worauf Teile
der Tankstelle als auch der Unfall-Pkw in Flammen aufgingen…
Insgesamt 348 mal wurde nach der Feuerwehr Alkoven gerufen,
aufgegliedert in 329 Technische Hilfeleistungen und 19 Brandeinsätze.
Insgesamt 1.401 eingesetzte Männer leisteten dabei immerhin 2.160
Einsatzstunden.
10.398 Arbeitsstunden wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt erfasst.
Vergleicht man die Gesamtstunden mit einer 40-Stunden-Woche eines
Dienstnehmers, so müssten 5 Mann ein Jahr lang (52 Wochen) arbeiten,
um diese Zeit zu erreichen. Darin sind weder Zeiten für Krankheit,
Urlaub oder sonstiges eingerechnet. Es ist daher angebracht, dass die
Gemeinde Alkoven auch weiterhin bei Personalaufnahmen auf eine aktive
Feuerwehrmitgliedschaft Rücksicht nimmt und auch die Überlegungen für
eine Halbtagskraft im Feuerwehrdienst langsam nicht mehr von der Hand
weist. Verwaltungs-, Wartungs- und Besorgungsdienste sowie kleinere
Hilfeleistungen gäbe es dafür genug.
Menschenbergungen und Menschenrettung: Leider waren die Einsatzkräfte
der Alkovener Feuerwehr auch 2003 wieder mit Toten konfrontiert. In
beiden Fällen war es die Tauchergruppe, welche einmal im Pichlinger
See und einmal in der Schleuse eines Kraftwerkes eine ertrunkene
Person bergen musste.
Am 17.
Juni 2003 konnte hingegen eine in einem Kleintransporter eingeklemmte
Person mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit und dem Roten Kreuz
übergeben werden.
Wichtiges Anliegen: Derzeit ein sehr wichtiges Anliegen
ist der Austausch der zwischenzeitlich in die Jahre gekommenen
Drehleiter, welche 2005 bereits 30 Jahre alt ist. Derzeit bestünde
eine kostengünstige, mit finanziellen Förderungsmitteln gestützte
Möglichkeit, für die Ersatzbeschaffung…
Jahresbericht zum Download: Der im Zuge der Vollversammlung am
6. Jänner 2004 ausgegebene, insgesamt 42 Seiten fassende Jahresbericht
steht seit 7. Jänner 2004 für jeden
Interessenten zum
Download bereit! Der Internetauftritt
der Wehr zählte 2003 übrigens 52.000 Besucher. |