Jahresbericht 2003


Vorwort des Kommandanten

BR Burger

Walter Burger,
Kommandant der
Freiw. Feuerwehr
Alkoven.

Unsere schnelllebige Zeit lässt uns wiederum ein Jahr zu Ende gehen, ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe, ein Jahr der Trockenheit mit zahlreichen Wasserversorgungen. Eine Vielzahl von Einsätzen war dabei von Nöten. Neben der obligaten Hilfeleistung als Mädchen für alles in unserer Gemeinde kamen wir doch auf die beachtliche Anzahl von knapp 350 Einsatzleistungen.

Glaubten wir noch im Vorjahr das die hohe Einsatzleistung einmalig durch die großen Wassermassen uns beschert wurde, so wurde im letzten Jahr die lang andauernde Dürre als arbeitsintensive Beschäftigung zum Dauerbrenner. Es war nicht immer leicht, sofort und jederzeit, wie durch die Hilfesuchenden oftmals gewünscht, dieses Nass zu bringen. Gerade Wochentags waren nicht immer dienstfreie Kameraden zur Verfügung. Sogar Verweigerungen bzw. Ausreden von unseren Kameraden bei besonders arbeitsintensiven Abnehmern (mehrere Druckschläuche mussten ausgelegt werden) waren an der Tagesordnung. Trotzdem schafften wir es immer wieder.

Zurück zum Hochwasser des Vorjahres. Alle entstanden Schäden an Fahrzeugen und Geräten sowie Wiederbeschaffung von Einsatzgeräten wurden vom Land Oberösterreich beglichen. Die Schadenssumme betrug € 28.496,47 alleine für die FF Alkoven.

Einen nicht erfreulicher Zustand ist die Unterbringung unserer Boote und Ölsperranhänger. Hier warten wir schon sehnsüchtigst auf das Freiwerden des alten Bauhofes.

Ein weiteres Thema ist der Austausch der 30 Jahre alten Drehleiter zu deren Finanzierung von Beginn weg ein Anlauf von mindestens 3 bis 4 Jahren auch bei den öffentlichen Förderungsmitteln (Ausschreibung – Grundsatzbeschluss) notwendig ist. Zu glauben die Situation wird gerade bei Landesmitteln im Bezug auf Hubrettungsgeräte gleich bleiben, der irrt. Zu diesem Punkt ist anzumerken, Chancen zu nützen solange sie noch offen sind..