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2002 -
ein Jahr, das als Rekordjahr in die Geschichte der Feuerwehrchronik
eingehen wird. Seit der Gründung der FF Alkoven im Jahre 1882
verzeichnete die Wehr im abgelaufenen Jahr eine noch nie dagewesene
Einsatzbelastung.
569 mal wurde nach der Feuerwehr Alkoven gerufen, aufgegliedert in 554
Technische Hilfeleistungen und 15 Brandeinsätze. Insgesamt 1.889
eingesetzte Männer leisteten dabei nicht weniger als 8.331
Einsatzstunden.
Das Einsatzspektrum der Feuerwehr Alkoven wies im Rekordjahr 2002 eine
enorme Breite an Anlässen auf. Nicht nur die Hochwasserflut im Juli
2002 stellte die Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung, auch
die anderen Hilfeleistungen waren oft schwierig oder auch ausgefallen.
Ein Hochwasser kleineren Ausmaßes als im August beschäftigte die
Alkovener Einsatzkräfte bereits im März des Jahres 2002. Die Palette
reichte insgesamt gesehen von ausgeflossenem
Mineralöl, Bergungen von Pkws, Lkws und - wieder - einem Boot,
Austritt von Zink, Verkehrsunfälle, Nutzwasserversorgungen,
Sturmschäden, Brandsicherheitsdienste, div. Brandeinsätze,
Totenbergungen, Suchaktionen, Taucheinsätze, zahlreiche
Hochwassereinsätze im März und August und mehr. Dies sind nur einige
wenige Schlagworte aus dem letzten Jahr.
Ohne der Hochwasserflut in Alkoven, welche die Gemeinde zwischen 12.
und 17. August in immensen Ausmaß erfasste, registrierte die Freiw.
Feuerwehr Alkoven im Jahr 2002 mehr als 340 Hilfeleistungen.
Die Detailerfassung der Einsätze zwischen 12. und 17. August
gestaltete sich äußerst schwierig, da aufgrund der hohen Anzahl an
einlangenden Hilferufen bzw. notwendigen Einsätze nicht mehr jede
Einsatzstelle erfasst worden ist.
In der Endbilanz wurde die intensive Hochwasserwoche schlussendlich
mit 200 Hilfeleistungen in die Statistik aufgenommen. Diese Zahl
basiert auf einer Hochrechnung und geht von 35 Hilfeleistungen einer
einzigen Fahrzeugbesatzungen alleine am Montag, dem 12. August aus.
Das LFB-A fuhr an diesem Tag alleine mehr als 35 Einsatzstellen an.
Dieser Wert wurde unter Berücksichtigung der meist bis auf die
Drehleiter allen eingesetzten Fahrzeugen die ganze Woche hochgerechnet
Die 200 verschiedenen Einsatzstellen ergeben in der Praxis jedoch
einen wesentlich unterhalb der Realität liegen Anzahl an
Hilfeleistungen.
Ab Sonntag, dem 18. August 2002, wurde die Erfassung der
einzelnen Hilfeleistungen wieder aufgenommen!
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