|
Eine besondere Einsatzübung
stand am Samstag, dem 9. Oktober 1999 für zahlreiche Feuerwehren des Bezirkes
Eferding sowie der Feuerwehr Wels in Aschach an der Donau auf dem Programm.
Erstmals wurde eine Gefahrgutübung auf der Donau abgehalten, ein Szenario, dass
aufgrund des Schiffsverkehrs aber nicht weit hergeholt ist.
Begonnen hat die Übung mit der Vorstellung sowie den Einsatzmöglichkeiten des
Lastfahrzeuges der FF Alkoven. Zusätzlich hätte auch das Kranfahrzeug der FF
Wels vorgestellt werden sollen, was aber aus organisatorischen Gründen abgesagt
werden musste. Das Fahrzeug wurde anderwertig benötigt.
Übungsannahme:
Auf der Donau kam es auf einem Schiff zu einer einer chemischen Reaktion von
transportiertem Gefahrgut. In weiterer Folge trieb der Kahn führerlos(!) auf
der Donau, am Schiff waren Personen zu retten.
Erste Erkundungstrupps, vorerst mit leichtem Atemschutz ausgerüstet, fuhren mit
den Booten zum Kahn, um sich ein erstes Bild zu machen. Anschließend wurde ein
Rot-Kreuz-Trupp zum Schiff gebracht, um die Erstversorgung der verletzten
Personen durchzuführen. Eine weitere Feuerwehreinheit hatte die Aufgabe, den
auch bei der Übung wirklich frei auf der Donau treibenden Kahn
"einzufangen" (siehe linkes Bild). Mit dem A-Boot wurde der Kahn
sodann zum Ufer geschleppt, wo sich inzwischen das Lastfahrzeug der FF Alkoven
aufstellte und auch bereits die Palettengabel montiert hatte.
Vollschutzträger machten sich sodann ans Werk, um die Gefahrgutfässer zu
verladen. Nach Abschluss dieser Bergungsarbeiten waren noch einige
Stückguteinheiten zu bergen, welche ebenfalls auf eine Palette verladen und mit
dem Kran zum Dekontaminationsplatz - betreut vom GSF der FF Wels - gehievt
wurden.
Sämtliche Arbeiten im Uferbereich (Kranfahrer etc.) wurden selbstverständlich
auch unter Verwendung von schweren Atemschutzgeräten durchgeführt.
|